Die Berlin-Nachricht: Attraktiv für Investitionen in Bestandswohngebäude

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Unter den sieben deutschen A-Städten ist Berlin am attraktivsten für Investitionen in Bestandswohnbauten. Das ergab eine Expertenbefragung des Analyseunternehmens BulwienGesa im Frühjahr 2011 unter rund 100 deutschen und internationalen Investoren. Auf Platz 2 folgt Hamburg und danach kommen München, Köln, Düsseldorf, Frankfurt und Stuttgart.

Positives Investitionsklima

57 Prozent der Investoren schätzen das Klima für Investitionen in Berliner Bestandswohnobjekte als „positiv“ ein. Hinzukommen 35 Prozent, die die Situation für Investitionen in Wohnimmobilien in der Hauptstadt sogar als „sehr positiv“ bewerten. Das sind doppelt so viele Zustimmungen wir für Neubauinvestitionen (18 Prozent „sehr positiv“). In Summe stehen 92 Prozent Investoren pro Bestandsinvestitionen 86 Prozent Investoren pro Neubauinvestitionen gegenüber.

Der Neubau-Investmentmarkt Berlin ist für die Investoren weniger attraktiv als Hamburg, München und Frankfurt – Platz 4 unter den sieben A-Städten.

Stärkste Mietsteigerungen

Sowohl im Neubau- als auch im Bestandssegment des Berliner Wohnungsmarktes erwarten die befragten Investoren mit Abstand die stärksten Mietsteigerungen in den nächsten fünf Jahren. Etwa die Hälfte der Investoren  nannte Berlin bei dieser Frage, hingegen nur etwa ein Viertel München. Noch weniger Investoren nannten Hamburg.

Direkte Investitionen

Die Hoffnung auf steigende Mieten und die Dynamik des Wandels sind für die befragten Investoren die wichtigsten Investitionsgründe. Bisher war das niedrige Mietniveau das stärkste Investitionshemmnis. So haben 37 Prozent der Investoren noch nicht in Berlin investiert. Die übrigen Unternehmen, die bereits Wohnungsinvestments in Berlin getätigt haben, kauften mehrheitlich direkt. Vehikel für den indirekten Wohnimmobilienkauf wie Fonds oder Aktien waren von untergeordneter Bedeutung. Bei künftigen Engagements am Berliner Wohnimmobilienmarkt wollen die befragten Investoren zumeist weiterhin direkt investieren. Indirekte Vehikel nehmen aber an Bedeutung zu.

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