Die Berlin-Nachricht: Berliner Wohnungsbestand legte 2014 leicht zu

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Zum Jahresende 2014 gab es in Berlin einen halben Prozentpunkt mehr Wohnungen als Ende 2013. Exakt stieg die Zahl der Wohnungen um 8.637 auf 1.891.798 Einheiten. Das meldete das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Anfang Juli. Der Zuwachs ist Folge von Neubau- (7.297) und Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden. Über die Hälfte der 318.204 Wohngebäude (56,7 Prozent) sind Ein- und Zweifamilienhäuser. In den vier Jahren seit 2010 hat sich der Wohnungsbestand in Berlin rechnerisch lediglich um 24.125 Wohnungen (+1,3 Prozent) erhöht. In der Reihe der zwölf Berliner Bezirke hat Pankow die meisten Wohnungen, gefolgt von Mitte und Charlottenburg-Wilmersdorf. Am Ende der Skala rangieren Spandau und Reinickendorf. Zugleich meldete das Amt, dass mehr als die Hälfte aller Berliner Haushalte im Jahr 2014 nur aus einer Person bestand.

 

Damit ist Berlin die Single-Hauptstadt Deutschlands. Ausgewertet wurden hierfür Daten des Mikrozensus. Exakt betrug der Anteil der Einpersonenhaushalte nach Angaben des Amts 53,9 Prozent. Das bedeutet ein Plus von 3,7 Prozentpunkten im Vergleich zum Jahr 2004. Die Entwicklung schwappt auch ins Umland: Dem Statistikamt zufolge stieg im Land Brandenburg der Anteil der Single-Haushalte um 3,9 Prozentpunkte von 33,5 Prozent auf 37,4 Prozent. Dabei blieb in Berlin und in Brandenburg der Anteil der Senioren ab 65 Jahren an Einpersonenhaushalten mit 40,7 Prozent in den vergangenen zehn Jahren recht konstant. Den größten Anteil machen die Single-Haushalte dort aus, wo Berlin cool und trendy ist und wo viele Startup-Firmen junge Nachwuchskräfte anziehen: Die Berliner Innenstadtbezirke Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg zusammengenommen wiesen im Jahr 2014 mit 60,4 Prozent einen höheren Anteil an Single-Haushalten auf als der Rest der Stadt.

 

 

 

 

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