Die Berlin-Nachricht: Deutschlands dynamischster Markt

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„Berlin ist die coolste Stadt der Welt“, titelte vor wenigen Wochen eine internationale Zeitschrift. Die Stadt besitzt eine hohe Anziehungskraft – das bleibt nicht ohne Auswirkungen auf den Immobilienmarkt.  Nirgendwo in der Bundesrepublik sind die Wohnungs-mieten in den vergangenen Jahren so stark angestiegen wie in der Hauptstadt. Nach Angaben des Forschungsinstituts empiricia legten die Neuvertrags-mieten zwischen 2008 und 2011 um 36 Prozent zu. Ähnlich sind die Preissprünge bei den Kaufpreisen für Eigentumswohnungen: Um 25 Prozent sind sie laut Jones Lang LaSalle in den vergangenen drei Jahren angestiegen. Das besondere an Berlin: Im Vergleich zu vielen anderen Städten haben die Mieten und Kaufpreise noch immer Steigerungspotenzial.

Neue Lagen im Blickfeld

Die Innenstadtlagen Berlins sind nach wie vor sehr gefragt. Doch die hohen Mieten und Kaufpreise im Zentrum der Stadt treiben die Bewohner und Käufer zunehmend auch in die Randlagen Berlins. Vor allem die Stadtviertel entlang der Achse von der Innenstadt zum neuen Großflughafen wie Treptow und Adlershof geraten ins Blickfeld der Interessenten. Aber auch die Ortsteile Tiergarten, Wedding oder Weißensee erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Interesse internationaler Käufer

Berlin ist nicht nur ein attraktiver Wohn-, sondern auch ein anziehender Investmentstandort. Dem Beratungsunternehmen NAI Apollo Group zufolge ist Berlin bei bundesweiten Portfoliotransaktionen sehr gefragt: Jede zweite Wohnung, die 2011 im Rahmen einer Transaktion den Eigentümer wechselte, befand sich in der Hauptstadt.

Die Anziehungskraft Berlins ist vor allem deshalb so hoch, weil der Wohnimmobilienmarkt optimale Bedingungen für Investments bietet. Die Zahl der Privathaushalte hat im vergangenen Jahr mit 2 Millionen einen neuen Höchststand erreicht. Damit fragen 4,8 Prozent mehr Haushalte in Berlin Wohnraum nach als im Jahr 2005. Im Vergleich dazu hat sich das Wohnungs-angebot im gleichen Zeitraum jedoch nur um 0,9 Prozent erhöht. Deshalb verwundert es nicht, dass der marktgängige Leerstand in den vergangenen fünf Jahren um 41 Prozent gesunken ist. Nur noch 2,6 Prozent der Geschosswohnungen, die sofort bezogen werden könnten, stehen leer.

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