Die Berlin-Nachricht: Investoren lieben Berlin

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Berliner Wohnhäuser waren 2011 sehr gefragt: Allein in fünf der zehn größten Wohnimmobilientransaktionen waren Berlin-Objekte und das Interesse der Investoren reißt nicht ab: Während Büroinvestoren 2012 vor allem auf Frankfurt und München setzen und Einzelhandelsobjekte am stärksten in Köln und Düsseldorf gefragt sind, bevorzugen viele Wohninvestoren weiterhin die deutsche Hauptstadt. Das ergab das aktuelle „Trendbarometer Immobilien-Investmentmarkt Deutschland 2012″ von Ernst & Young Real Estate. Mit 42 Prozent Zustimmung von den rund 80 an der Umfrage teilnehmenden Investoren gilt Berlin 2012 als „klarer Favorit für Wohninvestitionen“. Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf folgen mit Abstand. Diese Städte stehen bei Investitionen in Wohnimmobilien nur für 22 bis 24 Prozent der Investoren im Fokus.

Die Experten von Ernst & Young befragten unter anderem Banken, geschlossene Immobiliefonds, Kapital-anlage- und Immobilienaktiengesellschaften, aber auch Versicherungen und andere institutionelle Investoren. Sie setzen auf das Potenzial der Stadt: Zwar liegt Berlin mit seinem aktuellen Niveau im Städteranking 2011 der InitiativeNeue Soziale Marktwirtschaft und Wirtschaftswoche noch auf Platz 47 unter den 50 einwohnerstärksten Städten in Deutschland. Doch die „Bundeshauptstadt [ist] weiter auf dem Weg der Besserung“, heißt es von den Analysten. Im Dynamikranking, das die Entwicklung im Zeitraum 2005 bis 2010 widerspiegelt, platziert sich Berlin auf Rang neun. Punkten konnte die Spreemetropole mit der steigenden Zahl der Gästeübernachtungen – Platz zwei unter allen untersuchten Städten. Der Anteil an privat hoch verschuldeten Berlinern sank um 2,5 Prozentpunkte – Platz drei. Im Mittel aller untersuchten Städte sank der Anteil der Verschuldeten um nur 0,9 Prozentpunkte. Und mit einer um 17,3 Prozent gestiegenen Wirtschaftskraft je Einwohner liegt Berlin auf Platz vier, denn im Durchschnitt aller Städte wuchs das Bruttoinlandsprodukt nur um 10,5 Prozent.

Als Schwächen der Hauptstadt offenbart die Analyse die hohe Zahl an Schulabbrechern und Langzeitarbeitslosen. Hinsichtlich der Arbeitsplatzversorgung liegt Berlin nur auf Platz 50. Doch die Höhe des Gewerbesteuerhebesatzes entscheidet mit über die Attraktivität einer Stadt für Unternehmen. In Berlin liegt dieser Hebesatz bei 410 Prozent gegenüber einem Durchschnittswert von 449 Prozent.

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