Die Berlin-Nachricht: „Viel Wohnung für wenig Geld“

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Die Berliner bekommen für die Verhältnisse einer attraktiven Metropole viel Wohnung für wenig Geld, das ergab der 8. WohnmarktReport, den das Berliner Wohnungsunternehmen GSW Immobilien AG mit dem Immobiliendienstleistungsunternehmen CB Richard Ellis erstellt hat. Der enthaltene Wohnkostenatlas zeigt, dass die Wohnkostenbelastung in der Stadt weiter gesunken ist, obschon die Angebotsmieten im vergangenen Jahr um durchschnittlich 7,8 Prozent gestiegen sind.
Doch nicht in allen Preisklassen erhöhte sich das Mietniveau in gleichem Maß: Während sich hochwertige Wohnungen um 9,9 Prozent stark verteuerten, waren günstige Wohnungen mit einem Preisanstieg von im Schnitt 4,6 Prozent kaum von den Preisanstiegen betroffen.

 

Wohnkostenbelastung gesunken

Im Schnitt müssen die Berliner Mieter 24,2 Prozent der Haushaltskaufkraft für die Warmmiete ausgeben. Im Vergleich zu 2010 ist die Belastung ungefähr gleich geblieben, doch 2009 waren es noch 25,4 Prozent. Mit 29,3 Prozent ist die Wohnkostenquote im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg am höchsten. Danach folgen Pankow, Charlottenburg-Wilmersdorf und Mitte. In den gefragten Lagen dieser Bezirke liegt die Wohnkostenquote sogar bei mehr als 30 Prozent. Den geringsten Anteil ihres Einkommens müssen Mieter in Marzahn-Hellersdorf, Reinickendorf und Spandau für die Warmmiete ausgeben – in einige Postleitzahlgebieten dieser Bezirke sogar unter 20 Prozent.

 

 

Berliner Bezirke auch 2011 attraktiv für Wohn-Investoren

Das Niveau der Angebotsmieten und die Kaufkraft der Haushalte sind nur zweiIndikatoren, die die Experten für ihr Scoring der Immobilienmarkt-Attraktivität der zwölf Berliner Bezirke betrachtet haben. Auch die Entwicklung von Haushaltszahl, Bevölkerungszahl, der Anteil der Erwerbstätigen, die Neubaufertigstellungen im Vergleich zum Bestand, die Leerstandsquote und der Kaufpreisfaktor flossen in die Berechnung ein. Mit 49 von 64 möglichen Punkten erreicht der Bezirk Pankow den höchsten Score-Wert und damit die höchste Investorenattraktivität. Knapp dahinter folgen Friedrichshain-Kreuzberg und Treptow-Köpenick.

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