Interview mit Michael Stephan, Gründer und Geschäftsführer von iFunded

Magazin / Experten

„Mit Schwarmfinanzierungen am Berliner Markt partizipieren“

Crowdfunding hat sich bisher vor allem bei der Start-up-Finanzierung einen Namen gemacht. Mit iFunded nutzen Sie das Prinzip nun auch für Immobilieninvestments. Worin sehen Sie die besonderen Chancen des Modells?
Im Vergleich zu anderen indirekten Immobilienanlagen wie Fonds oder Aktien haben Schwarmfinanzierungen für Anleger den großen Vorteil, dass die Mindestzeichnungsbeträge sehr gering sind. Damit ist der Einstieg selbst für Kleinstanleger möglich. Wer vom Aufschwung am Berliner Immobilienmarkt profitieren will, kann auf diese Weise einfach und mit kleinen Beträgen an attraktiven Immobilienprojekten teilhaben, zu denen bisher nur Banken und Großanleger Zugang hatten. Mit Renditen bis zu sieben Prozent kann sich das in der aktuellen Niedrigzinsphase durchaus lohnen. Kein Wunder also, dass Schwarmfinanzierungen vor allem im Bereich der Immobilienanlage zunehmend an Fahrt gewinnen. Allein im vergangenen Jahr wuchs das eingesammelte Geldvolumen der Branche um stolze 80 Prozent im Vorjahresvergleich.


Dennoch will sich iFunded zunächst auf Projekte in Berlin konzentrieren. Warum sollte der Schwarm Ihrer Meinung
nach gerade an der Spree zuschlagen?
Der Berliner Markt wächst zwar rasant, ist im Vergleich zu anderen deutschen Metropolen wie Frankfurt oder München aber immer noch unterbewertet. Hier besteht also noch sehr viel Nachholpotenzial. Außerdem wird die Wirtschaft der Hauptstadt immer innovativer, überall schießen Start-ups aus dem Boden und schaffen neue Jobs. Die Fundamentaldaten sind daher ausgezeichnet. Deshalb denken wir, dass die Stadt reif ist für ein solches Projekt.


Welches ist das erste Projekt, in das iFunded investieren will?
Als eines der ersten Projekte haben Investoren von iFunded die Möglichkeit, in das Projekt Central Berlin am Strausberger Platz in Berlin-Mitte zu investieren. Das Mehrfamilienhaus liegt an der Karl-Marx-Allee, dem längsten Baudenkmal Europas, und ist ein Teil deutscher Geschichte. Direkt im Berliner Zentrum gelegen, ist es nur einen Katzensprung vom Alexanderplatz entfernt.


Beim Crowdinvesting handelt es sich meist um Mezzaninekapital. Mit welchen Risiken müssen die Anleger rechnen?
Bei einer Schwarmfinanzierung werden keine Immobilienbeteiligungen im eigentlichen Sinne angeboten, sondern meist nachrangig besicherte Anleihen. Das Risiko eines Totalverlusts ist bei unserem Projekt jedoch vergleichsweise gering. Das liegt unter anderem daran, dass es sich nicht um eine risikoreiche Neuentwicklung handelt, sondern um ein gut vermietetes Bestandsobjekt mit laufenden Cashflows, das sich dazu noch in bester Zentrallage befindet.


Welche Pläne haben Sie für die Zukunft?
Der Standort Berlin ist nur der Anfang. Wir werden unser Angebot nach und nach ausbauen und weitere Projekte einbinden – nicht nur in der Hauptstadt, sondern auch in anderen deutschen Metropolen. Das ist insbesondere für Anleger interessant, die einen nationalen Anlagefokus haben. So kann jeder Investor die für ihn interessanten Projekte heraussuchen und sich ein einmaliges Portfolio zusammenstellen.

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