Kabinett beschließt Umwandlungsverbot

In Regionen mit einem angespannten Wohnungsmarkt können Eigentümer eines Mehrfamilienhauses dieses wahrscheinlich bald nur noch mit behördlicher Erlaubnis in Eigentumswohnungen aufteilen. Das Bundeskabinett hat Anfang November ein entsprechendes Umwandlungsverbot beschlossen. Welche Regionen angespannte Wohnungsmärkte aufweisen, beschließen demnach die Länder. Vor allem die SPD hatte auf das Umwandlungsverbot im Baulandmobilisierungsgesetz gedrungen. Bundesbauminister Horst Seehofer (CSU) hatte das Umwandlungsverbot auch zunächst ins Baulandmobilisierungsgesetz hineingeschrieben, strich den Passus dann aber wieder. Die SPD drohte daraufhin mit einer Blockade – und scheint sich durchgesetzt zu haben. Die neuen Regelungen sollen zunächst bis Ende 2025 gelten, allerdings muss noch der Bundestag zustimmen. Danach soll das Gesetz als §250 ins Baugesetzbuch (BauGB) eingefügt werden. Für den Verkauf der Wohnungen an Verwandte und Erben sind Ausnahmen vorgesehen. Die Unionsfraktion kritisiert vor allem, dass das Umwandlungsverbot die Eigentumsrechte von Vermieter einschränke.

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Deutschland gilt bei Anlegern weiter als Sicherer Hafen

Dem „Trendbarometer Immobilien-Investmentmarkt 2017“ von EY Real Estate zufolge bewerten 96 Prozent der 135 befragten Investoren den deutschen Immobilienmarkt unabhängig von der Nutzungsart als „attraktiven“ oder „sehr attraktiven“ Investmentstandort. Verglichen mit anderen europäischen Märkten ist Deutschland für 66 Prozent „sehr attraktiv“. 98 Prozent der Umfrageteilnehmer erwarten für das laufende Jahr keine Zinswende. Gleichzeitig stimmen 94 Prozent der These zu, dass aufgrund des Nachfrageüberhangs und des damit verbundenen Mangels an attraktiven Assets die Preise in die Höhe getrieben werden. Zudem werden Forward Deals immer wichtiger, weshalb Projektentwicklungen verstärkt in den Fokus der Investoren rücken. Ferner wächst unter Investoren das Interesse an Büroimmobilien – 62 Prozent gaben an, sich stärker auf dieses Marktsegment zu konzentrieren. Bei Wohnimmobilien nannten die Umfrageteilnehmer Berlin als aussichtsreichsten Investitionsstandort, gefolgt von Frankfurt am Main.

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Berliner Immobilienmarkt auf der Überholspur

„Die Berlin-Nachricht“: Berliner Immobilienmarkt auf der Überholspur: Immobilien in Berlin sind so gefragt wie nie. Insgesamt 18,1 Milliarden Euro gaben Käufer im Jahr 2015 für Häuser und Grundstücke aus. Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte ermittelte eine Steigerung um 35 Prozent gegenüber 2014. Auch die Gesamtfläche der verkauften Grundstücksfläche stieg um den Rekordwert von elf Prozent.

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Bundesratsinitiative zur Verschärfung der Mietpreisbremse eingebracht

„Die Berlin-Nachricht“: Bundesratsinitiative zur Verschärfung der Mietpreisbremse eingebracht: Mitte Juni startete Berlin im Bundesrat eine Initiative zur Verschärfung der Mietpreisbremse. Der Grund: Laut Bürgermeister Michael Müller (SPD) funktioniere die Mietpreisbremse nicht und müsse überarbeitet werden. Mieter hätten zwar das Recht zu klagen, wenn der Vermieter gegen die Auflagen verstoße, doch hätten bisher nur wenige diesen Weg tatsächlich gewählt. Der Deutsche Mieterbund sieht seine Erwartungen an die Mietpreisbremse ebenfalls nicht erfüllt, da die tatsächlichen Mietniveaus vielerorts immer noch weit über den Vergleichsmieten lägen.

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Berliner Senat beschließt Umgestaltung der historischen Mitte

Die Berlin-Nachricht: Berliner Senat beschließt Umgestaltung der historischen Mitte: Berlin wächst weiter. Laut neuesten Zahlen des Senats wird die Stadt bis 2030 um weitere 400.000 Einwohner wachsen. Um den wachsenden Wohnraumbedarf zu decken, plant der Senat nun, den historische Stadtkern Berlins städtebaulich wiederzubeleben. Ab 2020 sollen zwei historische Viertel neu strukturiert werden. Der Senat hat dazu diese Woche die entsprechenden Bebauungspläne beschlossen. Die Voraussetzung für die Ausweisung neuer Bauareale soll unter anderem der Rückbau von Verkehrsflächen schaffen.

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Richtfest und neue Flächen am Mauerpark

Die Berlin-Nachricht: Richtfest und neue Flächen am Mauerpark: Der Mauerpark wird um sieben Hektar erweitert. Ab Mai diesen Jahres sollen dort neue Erholungsflächen entstehen. Gleichzeitig wurde das Richtfest für 700 neue Wohnungen nördlich des Gleimtunnels gefeiert. Dem war ein fast 20 Jahre währender Streit um den beliebten Park im Herzen Berlins vorangegangen. Als Bausenator Andreas Geisel (SPD) das Vorhaben zur Chefsache machte und sowohl die Erweiterung als auch die Bebauung durch das Abgeordnetenhaus brachte, blieb der ganz große Protest allerdings aus.

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Friedrichshain-Kreuzberg macht von Vorkaufsrecht Gebrauch

Die Berlin-Nachricht: Friedrichshain-Kreuzberg macht von Vorkaufsrecht Gebrauch: Zum ersten Mal hat ein Berliner Bezirk den Verkauf einer Immobilie an einen ausländischen Investor durch den Gebrauch eines Vorkaufsrechts verhindert. Es handelt sich um ein Mehrfamilienhaus in der Wrangelstraße 66 (Friedrichshain-Kreuzberg), in dem sich größtenteils vermietete Eigentumswohnungen befinden. Der Wohnkomplex sollte an einen Investor aus Luxemburg veräußert werden.

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Trotz Umwandlungsverboten: Zahl der Wohnungsprivatisierungen steigt weiter

Berlin-Nachricht: Trotz Umwandlungsverboten: Zahl der Wohnungsprivatisierungen steigt weiter: In Berlin werden trotz Umwandlungsverbot in bestimmten Milieuschutzgebieten immer mehr Mietwohnungen privatisiert. Das geht aus einer Antwort der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung auf eine Parlamentarische Anfrage der Linken-Abgeordneten Katrin Lompscher hervor. Gut eineinhalb Jahre nach Inkrafttreten des Verbots ist die Zahl der Anträge für Umwandlungen zwar gesunken, jedoch werden weiterhin Ausnahme-Anträge gestellt und genehmigt.

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Improvisierte Flüchtlingsunterbringung und falsche Impulse für den Wohnungsneubau

Die Berlin-Nachricht: Improvisierte Flüchtlingsunterbringung und falsche Impulse für den Wohnungsneubau: Anfang Oktober lebten nach Angaben der Sozialverwaltung ungefähr 12.000 Flüchtlinge in Berliner Notunterkünften, ca. 10.500 in Gemeinschaftsunterkünften und rund 2.100 in Erstaufnahmeeinrichtungen. Hinzu kommen rund 10.000 weitere Flüchtlinge, die aktuell in Wohnungen untergebracht sind, und etwa 1.400 Menschen, die in Hostels und Pensionen leben. Und es werden täglich mehr: Laut Sozialverwaltung kamen zuletzt täglich 600 bis 800 Flüchtlinge in der Hauptstadt an.

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IW Köln: Veraltete Mietspiegel schrecken Investoren ab

Die Berlin-Nachricht: IW Köln: Veraltete Mietspiegel schrecken Investoren ab: Nicht nur unpräzise, sondern oft auch veraltet: Die Kritik an den Mietpreisspiegeln reißt nicht ab. Eine Analyse des Instituts
der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zur Mietpreisdynamik zeigt, dass die Mietpreisspiegel der realen Entwicklung häufig um Jahre hinterherhinken. Das könne Investoren vergraulen, so das Institut.

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