Berliner Baulandpreise steigen um 77 Prozent

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Die Berliner Baulandpreise sind im vergangenen Jahr sprunghaft gestiegen. Das geht aus der Kaufwertliste hervor, die das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg veröffentlicht hat. Demnach lag der durchschnittliche Kaufpreis für Bauland im vergangenen Jahr bei 695 Euro/Quadratmeter – der höchste Wert, der jemals erreicht wurde. Ein Jahr davor waren es noch 393 Euro/Quadratmeter. Insgesamt wurden 885 Kauffälle für unbebautes Bauland gezählt. Obwohl sich gegenüber dem Vorjahr sowohl die Verkaufsfälle (2017 zu 2016: -155 Fälle) als auch die verkaufte Fläche von 2,4 Millionen Quadratmeter im Jahr 2016 auf 1,7 Millionen Quadratmeter verringerten, nahm der Gesamtkaufwert für Bauland auf rund 1,2 Milliarden Euro zu. Im Vergleich zu 2016 bedeutete dies ein Plus von rund 249 Millionen EUR bzw. 26,2 Prozent. Ein Fünftel aller Verkäufe und damit die meisten Fälle wurden in Marzahn-Hellersdorf gemeldet. Die wenigsten Fälle entfielen auf Friedrichshain-Kreuzberg, allerdings wurde hier mit einem Rekordanstieg von 1.025 EUR je Quadratmeter auf 4.890 EUR je Quadratmeter der höchste durchschnittliche Kaufwert erzielt. Den niedrigsten Kaufwert gab es hingegen mit 247 EUR/Quadratmeter in Spandau.

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