Investieren in eine der beliebtesten Städte Europas

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Jürgen Michael Schick
Jürgen Michael Schick, MRICS

Als Berliner sehen wir oft den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Dass die deutsche Hauptstadt ein Publikumsmagnet ist und Jahr für Jahr Tausende Besucher anlockt, wissen wir zwar. Wie viele Besucher sich Woche für Woche an der Spree aufhalten, wird aber oft erst sicht- und hörbar, wenn man das Sprachengewirr in den angesagten Berliner Stadtteilen wahrnimmt, auf der Straße oder abends im Restaurant. Berlin ist die Stadt mit den höchsten Übernachtungszahlen in Deutschland. Keine andere Großstadt zieht auch nur annähernd so viele Touristen an. Im Jahr 2014 dürfte die Zahl der Berlin-Besucher auf rund 28 Millionen gestiegen sein. Die inländischen Gäste bleiben im Schnitt 2,2 Tage in der Stadt, aus- ländische Gäste 2,7 Tage. Der Berlin-Tourismus hat sich in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt und verzeichnet deutlich größere Zuwachsraten als London und Paris, auch wenn dort in der Summe noch höhere Übernachtungszahlen registriert werden als an der Spree. Im Europavergleich kommt Berlin aber schon auf Platz 3. In Rom oder Barcelona zählt man deutlich weniger Übernachtungen als an der Spree. Und Berlin hat gute Chancen, bald Paris auf Platz 2 zu überholen. In der französischen Hauptstadt zählt man zurückgehende Besucherzahlen von derzeit ca. 36 Millionen Übernachtungen, während für Berlin in 2015 die Marke von 30 Millionen geknackt werden könnte.
Berlin ist Touristenmagnet. Für die Gastronomie bedeutet das kontinuierliche Zuwachszahlen. Die Auslastung der Gästezimmer in der Hotellerie liegt in Berlin bei über 70 Prozent. Bundesweit sind es regelmäßig nur etwas mehr als 55 Prozent. Die Fluggastzahlen wachsen auch ohne Großflughafen BBI. Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH registrierte 2014 knapp 28 Millionen Passagiere. Das entspricht einem Plus von 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Wer mit der U-Bahn fährt oder am Wochenende durch die City spaziert, hört auffallend viele Englisch sprechende Gäste. Kein Wunder. Bei den internatio- nalen Berlin-Besuchern kommt die größte Gruppe aus Großbritannien, gefolgt von Besuchern aus den USA und Italien. Circa 43 Prozent aller Touristen kommen aus dem Ausland. 57 Prozent der Berlin-Besucher sind inländische Gäste. Bei beiden Gruppen profitiert die Spreemetropole von ihrem Image als „Stadt der Freiheit“. Während das symptomatische Klackern der Rollkoffer so manchem Berliner in der Innenstadt auf die Nerven geht, ist die Tatsache, dass Berlin das Top 3-Reiseziel aller europäischer Städte ist, eine tolle Nachricht für die Berliner Wirtschaft und auch für die Immobilienwirtschaft. Alle Erfolgszahlen des zurückliegenden Jahres und alle weiteren Wachstumsprognosen für 2015 machen deutlich, dass die Metropole an der Spree eine der angesagtesten Cities weltweit ist. Davon profitiert auch die Immobilienwirtschaft, da die Berlin-Besucher von heute die potenziellen Käufer einer Eigentumswohnung von morgen sind. Deutlich spürbar ist bei dem Vertrieb von Immobilien jedweder Größenordnung der wieder stärker werdende Zuwachs internationaler Käufer. Natürlich spielen der Renditevergleich und der günstige Einstiegspreis eine zentrale Rolle.

Bei allem Preiswachstum der vergangenen Jahre sind die Quadratmeterpreise in Berlin im europäischen Metropolen-vergleich noch immer über- aus günstig. Aber auch das positive Image der Stadt Berlin verhilft dem Immobilienverkauf zu weiterem Wachstum. Wer sich als Immobiliendienstleister international aufgestellt hat und seine Kundenansprache und die spätere Verwaltung der Objekte natürlich auf Deutsch und auf Englisch anbietet, hat gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Immobilienjahr 2015.

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