KaDeWe wechselt Besitzer, während Signa-Pleite sich verschärft

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Nachdem zum Jahresende die beiden Tochterunternehmen Signa Prime und Signa Development Selection AG Insolvenzverfahren und die Sanierung in Eigenverwaltung beantragt hatten, wurde nun das Kaufhaus des Westens (KaDeWe), das zum Bestand der Signa Prime zählte, im Rahmen der Insolvenz veräußert. So einigten sich die Signa-Gruppe und der Käufer, die thailändische Central Group, auf den kompletten Erwerb des bekannten Berliner Kaufhauses. Nach Angaben der Berliner Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) wurde für das KaDeWe eine Milliarde Euro gezahlt. Signa Prime sucht nach Angaben der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) aktuell Käufer für alle Bestandsimmobilien, etwa auch für die Schweizer Globus-Warenhäuser. Ebenfalls zum Jahresende hatte die zu Signa gehörende Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof ihre Insolvenz angemeldet, nun ist auch die Beteiligungsgesellschaft für Kaufhäuser, die Signa Retail GmbH, zahlungsunfähig. Signa Retail war unter anderem an Galeria Karstadt Kaufhof, dem KaDeWe, an Globus in der Schweiz und der britischen Selfridges Group beteiligt gewesen. Nach der Übernahme durch einen neuen Eigentümer soll Galeria Karstadt Kaufhof ab Ende Juli nur noch Galeria heißen, wie der Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus Anfang Mai mitteilte. Außerdem sollen 16 der 92 Warenhäuser der Kette geschlossen werden, wie Denkhaus bereits Ende April mitteilte. Während sich die Insolvenzen in der Signa-Gruppe häufen, ermittelt die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatanwaltschaft gegen Firmengründer René Benko persönlich. Grund sei die Verlängerung eines 25-Millionen-Euro-Kredits, bei der Benko die kreditgebende Bank über die finanzielle Situation der Signa-Gruppe getäuscht habe.

 

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