Rekordergebnis am Transaktionsmarkt Niedersachsen

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Am niedersächsischen Transaktionsmarkt wurde 2022 ein Rekord-Umsatzvolumen von 1,4 Milliarden Euro erzielt.

Das entspricht einem Plus von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das ist das Ergebnis des Zinshausmarktberichts Niedersachen 2023, der jährlich von SCHICK IMMOBILIEN auf Basis der lokalen Gutachterausschüsse sowie eigener Berechnungen herausgegeben wird.
Rückgang bei den Kauffällen, Anstieg des Objektumsatzes
2022 wurden insgesamt 1.630 Objekte am Transaktionsmarkt in Niedersachsen gehandelt. Das entspricht zwar einem Rückgang von 9,8 Prozent, der durchschnittliche Umsatz aber stieg leicht auf rund 710.000 Euro (2021: 698.000 Euro). Der mittlere Kaufpreis pro Quadratmeter lag bei 1.444 Euro, ein leichtes Plus von 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Laut Berechnung des Oberen Gutachterausschusses des Landes Niedersachsen lagen die Ertragsfaktoren im Mittel bei rund 19,9, etwa 5,1 Prozent höher als im Vorjahr (2021: 18,9).
„Die Zahlen zeigen, dass der Transaktionsmarkt in Niedersachsen insgesamt ein stabiler Investmentmarkt ist. Das liegt vor allem daran, dass sowohl das erste als auch zweite Quartal des Jahres sehr stark waren. Eine deutliche Zurückhaltung war aufgrund der Zinswende und der allgemeinen Marktentwicklung im zweiten Halbjahr zu spüren“, kommentiert Jürgen Michael Schick, CEO von MICHAEL SCHICK IMMOBILIEN.

„Wir bemerken aber, dass diese Zurückhaltung langsam wieder aufbricht. So hat die Nachfrage bereits wieder angezogen. Vor allem gewerbliche Käufer mit einem Value-Add-Ansatz sowie eigenkapitalstarke Privatinvestoren, wie zum Beispiel Family Offices, sind derzeit am Markt aktiv“, ergänzt Schick.

Transaktionsvolumen aller Mehrfamilienhäuser 2017-2022Quelle: SCHICK IMMOBILIEN GmbH & Co. KG.
Transaktionsvolumen aller Mehrfamilienhäuser 2017-2022 Quelle: SCHICK IMMOBILIEN GmbH & Co. KG.

 

Kauffälle aller Mehrfamilienhäuser 2017-2022
Kauffälle aller Mehrfamilienhäuser 2017-2022
Quelle: SCHICK IMMOBILIEN GmbH & Co. KG.

Hannover ist die stärkste Region
Die Niedersächsische Landeshauptstadt konnte 2022, wie auch in den Jahren zuvor, das höchste Transaktionsvolumen verzeichnen. So fielen auf Hannover (Stadt und Region) etwa 53 Prozent des gesamten Umsatzes, insgesamt 752,2 Millionen Euro. Davon wurden 509,4 Millionen Euro in der Landeshauptstadt selbst umgesetzt, die übrigen 242,8 Millionen Euro in der Region Hannover.
Auch die meisten Kauffälle, insgesamt 261, konnte die Landeshauptstadt verzeichnen, dicht gefolgt von der Region Hannover mit 189.

Mehr Investitionen im Umland
Mit 107,4 Millionen Euro entfiel das dritthöchste Transaktionsvolumen nach Hannover (Stadt und Region) auf den Landkreis Göttingen, der sich damit vor dem Landkreis Celle platzierte, welcher ein Transaktionsvolumen von 79,2 Millionen Euro erreichte. Dahinter folgen die Landkreise Hildesheim (77,7 Millionen Euro) und Braunschweig (71,7 Millionen Euro).
Eine starke Entwicklung ist im Landkreis Schaumburg zu erkennen, dort gab es eine Steigerung des Transaktionsvolumens von 96,4 Prozent. Dahinter folgen Wolfsburg (+58,1 Prozent), der Landkreis Helmstedt (+33,6 Prozent) und der Landkreis Göttingen (+31,7 Prozent).
„Der Trend zum Umland verfestigt sich, wie das Transaktionsvolumen des Zinshausmarktberichts eindeutig belegt. So konnten viele Städte und Regionen in Niedersachsen ihr Transaktionsvolumen erhöhen“, sagt Schick.

 

Der komplette Zinshaus-Marktbericht Niedersachsen 2023/2024 zum Download hier:

 

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