Quartiersentwicklung – zukunftsorientiert, nachhaltig und sozial

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Im Rahmen der verstärkten Fokussierung auf ESG-Themen in der Immobilienbranche rückt auch die Quartiersentwicklung noch mehr in den Fokus. Dabei geht es vor allem um die zukunftsorientierte Gestaltung von Quartieren unter Berücksichtigung von Aspekten wie Nachhaltigkeit, Stärkung der Gemeinschaft und Verbesserung des Wohnumfelds. Was bedeutet das im Einzelnen für Investoren, Entwickler und Bestandshalter und ihre bestehenden und entstehenden Quartiere?

In Hamburg und Berlin ist es der Kiez, woanders Viertel, Block oder Stadtteil – jede Stadt hat ihre Quartiere, die so unterschiedlich sind wie ihre Bewohner. Gerade deshalb gilt es bei der Entwicklung dieser Quartiere neben baulichen Optimierungen auf die Ansprüche verschiedener Zielgruppen und die Stärkung des sozialen Miteinanders einzugehen.

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Engagement und Förderung im sozialen und kulturellen Bereich

Bei einem Neubauprojekt, das zur Quartiersentwicklung beiträgt, sollte die Nachbarschaft von Anfang an partizipativ hinzugezogen und Wert auf eine transparente Kommunikation gelegt werden. So wird neben der Zugehörigkeit zum Quartier auch die Akzeptanz eines solchen Vorhabens gestärkt. Besondere Fürsorge bei der Quartiersentwicklung gilt der Förderung eines wertschätzenden gesellschaftlichen Umfeldes, welches die gemeinsame Identität fördert. Erst so entwickelt sich ein Wir-Gefühl, das zur Identifikation mit dem eigenen Wohnviertel und der Zufriedenheit mit der Wohnsituation beiträgt. Wichtig dafür sind Einrichtungen, die zur Entwicklung im Quartier beitragen. Fördere ich beispielsweise Vereine, Nachbarschafts-Initiativen und soziale Einrichtungen vor Ort – etwa mit der Bereitstellung von Gewerbeflächen – stärke ich den Gemeinsinn und auch den niedrigschwelligen Zugang zu Bildung, Kultur und Austausch.

Den Ansprüchen verschiedener Generationen gerecht werden

Durch die immer älter werdende Bevölkerung richtet sich Quartiersentwicklung verstärkt nach den Bedürfnissen von Senioren. Daher sollten bedarfsgerechte Wohnangebote bei der Entwicklungsplanung nicht außer Acht gelassen werden. Das beinhaltet den barrierefreien und seniorengerechten Umbau von Wohnungen. Dazu gehört nicht nur der Einbau einer ebenerdigen Dusche, sondern auch die Bereitstellung von technischen Hilfsmitteln wie Automatiktüren und die Kooperation mit Dienstleistern aus den Bereichen Wäscheservice, Pflegedienst und Essen auf Rädern. Wohnungen mit unterschiedlichem räumlichem Angebot werden den Ansprüchen von Singles, Familien und Paaren gerecht. Über Aufzüge freut sich auch die Familie mit Kinderwagen.

Verbesserung des Wohnumfelds durch nachhaltige Konzepte

Neben den Gebäuden spielen auch umgebende Grünflächen eine große Rolle. Experten empfehlen, bei der Quartiersentwicklung auf eine ausgewogene Zusammensetzung von Grünflächen, Sitzbänken und generationsübergreifenden Spielplätzen zu achten. Mobilitätskonzepte sollten die Bereitstellung einer Ladeinfrastruktur beinhalten sowie die Berücksichtigung von Angeboten wie Car-Sharing. Ebenso sollten genug Abstellflächen für Fahrräder und Lastenräder vorhanden sein. Investoren, Entwickler und Bestandshalter sollten sich auch immer die Frage stellen, wie sie die Klimaneutralität von Gebäuden erreichen. Dazu gehört CO2-reduziertes und ressourcenschonendes Bauen sowie die Verwendung von erneuerbaren Energien, die zum Beispiel durch das Konzept des Mieterstroms erreicht wird.

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Quartiersentwicklung mit Mixed-Use-Konzepten

In vielen Großstädten denken Entwickler sogar noch weiter. Dort werden dank des sogenannten Mixed-Use-Konzepts auch moderne Wohnungen, Büroarbeitsplätze und Hotels in die Nähe von Restaurants, Freizeitangeboten und Einkaufszentren geplant. Eine auf die Zukunft ausgerichtete Mischung. Beispiele dafür sind das sich derzeit im Bau befindliche Quartier Elbbrücken in Hamburg oder das Stadtquartier Milaneo in Stuttgart.

Sie möchten wissen, was die ESG-Prinzipien für Ihr Investment im Quartier bedeuten und worauf Sie achten sollten? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Foto: © narimbur

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